Europäischer Gerichtshof verurteilt Deutschland für Diskriminierung lediger Väter
Eingestellt von Markus Arlt am 03.12.2009
Keine Kommentare | 180 mal gelesen
Straßburg (dts) – Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat Deutschland für die Diskriminierung nicht verheirateter Väter verurteilt. Die Richter gaben heute in einer kleinen Kammer mit sechs gegen eine Stimme der Klage eines 45-jährigen Deutschen statt, der acht Jahre um das Sorgerecht für seine Töchter gekämpft hatte. Die Richter bemängelten in ihrem Urteil die Regelung, dass ledige Väter in Deutschland nur mit Einwilligung der Mutter das gemeinsame Sorgerecht für ein Kind erhalten können. Die Bevorzugung unverheirateter Mütter würde gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen. Neben Deutschland haben nur in der Schweiz, Liechtenstein und Österreich Mütter ein Einspruchsrecht gegenüber dem Recht der Väter. Die Bundesregierung kann nun innerhalb von drei Monaten eine Überprüfung durch die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs fordern.
Berlin (dts) – Die Volkszählung 2011 soll angeblich deutlich teurer werden als geplant. Wie die “Saarbrücker Zeitung” berichtet, steigen die Kosten von bisher veranschlagten 500 ...
Athen (dts) – Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat heute seinen Ministerrat über die geplanten Sparmaßnahmen zur Rettung Griechenlands informiert. Zu dem Rettungsplan, der ...
Athen (dts) – Griechenland will weitere Schritte zur Haushaltskonsolidierung einleiten und hat der Europäischen Union weitere Sparmaßnahmen zugesagt. “Wir sind bereit, zusätzliche Maßnahmen ...
Brüssel (dts) – Die Europäische Union hat offenbar einen Überschuss von 100 Milliarden Euro. Das sind zweieinhalb Jahresbudgets, die ungenutzt bereit liegen, wie das Nachrichtenmagazin “Spiegel” ...
Berlin/Brüssel (dts) – Deutsch soll neben Englisch und Französisch Arbeitssprache im künftigen “Europäischen Auswärtigen Dienst” werden. Wie die “BILD-Zeitung” berichtet, ...












