Affäre Steinbach: Polen lobt Kanzlerin als “professionell”

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Eingestellt von Markus Arlt am 05.12.2009
Keine Kommentare | 148 mal gelesen

Warschau (dts) – Polen will sich auch in Zukunft nicht in die Frage der Besetzung des Stiftungsrates der geplanten Vertriebenen-Gedenkstätte in Berlin einmischen. “Es hängt von den Deutschen ab, was für eine Rolle Erika Steinbach in Deutschland spielen sollte”, sagte Polens Ex-Außenminister Adam Rotfeld dem Berliner Tagesspiegel (Sonntagsausgabe). Indirekt brachte er aber die Erwartung zum Ausdruck, dass die Bundesregierung auch nach dem von Steinbach eingeräumten Aufschub bis Weihnachten in der Sache hart bleibt: “Ich bin sicher, die Kanzlerin und Außenminister Westerwelle wissen selbst am besten, was mehr wiegt: Eine Personalie oder die Beziehungen zu einem Nachbarland”, ergänzte Rotfeld. Ein Machtwort der Kanzlerin lehnt er aber ab: Merkel verhalte sich “sehr professionell in der Angelegenheit”.

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